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Jahreskurzbericht 2019 - Marderbeauftragter

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Auch im Jahr 2019 gab es mehrere Anfragen „Mardergeschädigter“. Das Gros der Fälle konnte wie in den Vorjahren telefonisch abgearbeitet werden. In einigen Fällen gab es aber auch Ortstermine.

Zukunftsperspektiven

Das Thema, Beeinträchtigungen und Schäden durch Marder, wird uns wahrscheinlich noch viele Jahre beschäftigen. Es ist daher geplant, auf unserer neugestalteten Homepage ausführlich darüber zu informieren. Außerdem haben noch zwei Mitglieder zugesagt, die KJS als Marderbeauftragte unterstützen zu wollen.

Waschbären

Auf Vorschlag des LJV NRW sollen die Marderbeauftragten in Zukunft auch Ansprechpartner für Probleme mit Waschbären sein. Das erscheint sinnvoll, da der Waschbär weiter auf dem Vormarsch zu sein scheint. Auch innerhalb unseres Stadtgebietes wurden schon mehrfach Waschbären nachgewiesen und auch schon mindestens 2 erlegt.

Jahreskurzbericht 2019 - Hundewesen

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Allgemeines

Mit Inkrafttreten des neuen LJG NRW gab es auch einige Änderungen im Bereich Hundewesen. So wurde z.B. wieder die „Müller-Ente“ erlaubt und die Arbeit im Schwarzwildgatter gesetzlich verankert.

Entsprechend wurde auch die BPO NRW überarbeitet und angepasst.

Da die neue BPO immer noch ausnahmslos selbständiges Bringen bei allen Bringfächern und auch beim Stöbern hinter der Ente fordert, die HZP aber in diesem Punkt auf dem Verbandstag 03/2017 für 2018 abgeändert worden ist, führte das dazu, dass ein Hund mit bestandener HZP, der aber nicht selbständig gebracht hat, kein brauchbarer Hund im Sinne der BPO NRW sein kann. Ob und wie der Hund trotzdem die Brauchbarkeit erlangen kann, darüber gab es selbst noch im August 2019 zwischen dem JGHV und dem LJV NRW sehr unterschiedliche Auffassungen, was zur allgemeinen Verunsicherung der Verbandsrichter geführt hatte. Grund hierfür war natürlich die mangelnde Voraussicht über die Konsequenzen des Verbandsbeschlusses und im Wesentlichen auch ein mangelhafter Austausch zwischen den Beteiligten. Erst Anfang September wurde der widersprüchliche Zustand durch eine erneute Klarstellung durch den LJV und die JKV NRW aufgehoben.

Hundearbeit vor Ort

Im Jahr 2019 wurden mangels Bedarf von der KJS keine Hundeprüfungen durchgeführt.

Es fand von März bis Oktober ein Hundeführerlehrgang für Junghunde statt. Regelmäßig teilgenommen haben aber nur vier Hundeführer.

Die vier Hunde werden z.Zt. weiter ausgebildet und sollen im Herbst 2020 auf verschiedenen Prüfungen ihre jagdliche Eignung nachweisen.

Daneben wurde noch vereinzelt mit fertigen Jagdhunden ein „Auffrischungstraining“ durchgeführt.

Weitere Info zum aktuellen Verbandsgeschehen

Die Jagdkynologische Vereinigung NRW soll im Jahr 2020 quasi ein Landesverband des JGHV mit eigener Satzung werden und in allen wichtigen Belangen den JGHV in NRW vertreten.

Allgemeine Vorbildfunktion der Verbandsrichter und Hundeführer

Jeder Jäger, der als Jäger wirkt oder sich als solcher zu erkennen gibt, ist „Botschafter“ der Jagd! Im Guten wie im Schlechten. Das gilt insbesondere auch für unsere Verbandsrichter und Hundeführer. Daher möchte ich freundlich daran erinnern, sich möglichst vorbildlich zu verhalten. Sei es z.B. beim Frei-laufen-lassen von Hunden, Betreten landwirtschaftlicher Flächen (alle landwirtschaftlich genutzten Flächen, auch im abgeernteten Zustand unterliegen nicht dem allgemeinen Betretungsrecht) oder in Punkto Verunreinigungen durch Hunde(Hundekot!)

Herzliches Dankeschön!

Eine erfolgreiche Hundearbeit ist ohne Unterstützer und Förderer nicht möglich. Daher möchte ich insbesondere meinem Weggefährten Willi Kramer, der mich auch 2019 wieder bei der Hundeausbildung unterstützt hat und den Revierinhabern, die ihre Reviere für die Ausbildung zur Verfügung gestellt hatten, recht herzlich danken!

Jahreskurzbericht 2019 - Naturschutz

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Schollbruch

Im Spätwinter wurde wieder zusammen mit Mitgliedern des BUND die Sandfläche auf dem Schollbruch von störendem Bewuchs befreit. Die Sandfläche ist eine natürliche Sandfläche des ehemaligen Emscher Flussbettes und schützenwerter Lebensraum für zahlreiche bedrohte Insekten- und einige Pflanzenarten. Die Fläche droht ohne pflegerischen Eingriff zu verbuschen. Daher ist der Bewuchs in gewissen Abständen zu entfernen und die Sandflächen freizulegen. Das geschieht teilweise mit Schüppe und Spaten, überwiegend jedoch mit Maschineneinsatz. Allen Helfern, insbesondere an unsere Mitglieder, die kostenlos ihre Arbeitsmaschinen bereitgestellt hatten, sei an dieser Stelle für ihr Engagement gedankt!

Hohltaubenprojekt

Seit über 30 Jahren kontrolliert und reinigt die KJS mit Unterstützung von Gelsendienste zwischen 40-60 Hohltaubenkästen im Stadtgebiet. 2019 konnten nicht alle Kästen gereinigt und kontrolliert werden. Einige Kästen sind schon vollkommen zerstört bzw. nicht mehr vorhanden. Viele Kästen sind in einem baufälligen Zustand und müssen in den nächsten 1-2 Jahren ausgetauscht werden. In einigen Nistkästen waren Eichhörnchen eingezogen. Aber auch Hornissen gehörten zu den Nutznießern. Bei den Hohltauben viel auf, dass mehrfach Überreste von fast flüggen Jungtauben gefunden werden konnten. Dabei waren teilweise Schwungfedern abgebissen, was auf Predation(Marder) schließen lässt. Bei diesen Kästen befanden sich immer Äste in unmittelbarer Nähe.

Steinkauzprojekt

Die im Vorjahr gebauten und aufgehängten Steinkauzkästen konnten nicht daraufhin überprüft werden, ob in ihnen tatsächlich erfolgreich gebrütet worden ist. Zwei Kästen sind leider abgestürzt. Im Umfeld der Kästen sind aber Steinkäuze und auch vereinzelt Jungvögel beobachtet worden. In den nächsten Jahren soll ein engmaschiges Monitoring erfolgen.

Kopfweiden

Auch im Jahr 2019 sind wieder zahlreiche Kopfweiden geschnitten worden. Allen Helfern sei dafür nochmals gedankt!

Insekten-, Biodiversitätsprojekte

Es wurde versucht, über Gelsendienste, die RAG und das Umweltamt etwas für den Artenreichtum in der Stadt zu tun. Es gibt genügend Flächen auch außerhalb der landwirtschaftlichen Nutzflächen, wo man etwas für die Biodiversität tun könnte. Die Bemühungen waren leider bisher erfolglos. Gelsendinste hat sich auf diesbezügliche Anfragen bisher noch nicht einmal gemeldet. Die RAG will das auf ihren Haldenflächen nicht und das Umweltamt meint, wir Jäger sollten uns auf andere Bereiche konzentrieren. Hier sollten wir noch einmal versuchen, über andere Wege und ggf. in Kooperation mit anderen Verbänden etwas zu bewegen.

Stammtisch - September 2020

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Wegen der unklaren Lage aufgrund der Corona-Krise finden der Stammtisch sowie sonstige Aktivitäten der KJS im September 2020 nicht statt. Aktuelle Informationen können auf der Homepage der KJS eingesehen werden.

Einen herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag im September an die WG: Reinhard Jäger, 75 J., Hans Thiel, 75 J..

D. Walfort, SF

Infoabend - Jägerkurs 2020/2021

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Hallo zusammen,

auch wenn Ihre Anmeldung schon bei uns eingegangen ist, hier zur Info der offizielle Info- und Anmeldeabend zum Vorbereitungslehrgang Jägerprüfung 2021 der Kreisjägerschaften Gelsenkirchen und Oberhausen.

Dieser findet am Mittwoch 29.07.2020 um 19 Uhr am Ausbildungsort: Urban-von-Vorst-Weg 6, 45894 Gelsenkirchen (neben Schießkino DASCH) statt.

Sie sind natürlich herzlich eingeladen. Um kurze Rückmeldung bei Teilnahme wird gebeten. Gerne kann diese Info auch an weitere Interessiert weiter geleitet werden.

Bei Fragen stehe ich gern zur Verfügung.

Mit besten Grüße

Martin Schmid
Lehrgangsleiter

Jägerkurs der Kreisjägerschaften Gelsenkirchen und Oberhausen